Sardinien - Gargantu Gebirge

Sardinien: 1 Insel, 2 Wochen Zeit, 4000 Kilometer, 20000 Kurven

Beim Anblick der Bilder, möchte ich am liebsten gleich wieder los nach Sardinien. Ein Blick zurück, zeigt warum:

Die Wettervorhersage für unser Reisewochenende war bescheiden: nach wochenlang schönem (und trockenem) Wetter, sollte es nass sein bei 12 Grad. Sooo schlecht zum Fahren war es dann zum Glück nicht, wenn auch nass, teilweise sehr nass und neblig-trüb.

Wechselhafte Wetterlagen bieten ganz besondere Reize

Der erste Stop nach dem Verlassen der Fähre, der erste (von unzähligen) Capuccino. Das Wetter bestens:

Wir hatten erste Begegnungen mit freilaufenden Tieren in der Provinz Olbia-Tiempo:

Schafen

Von dem Vogel, der mir vor den Latz knallte, haben wir kein Bild, aber ich hoffe, er hat’s überlebt.

Keine Fussgängerzone, sondern eine etwas steilere Strasse in Dorgali in der Provinz Nuoro (ja, wir sind da natürlich runtergefahren).

Nach Dorgali schwangen wir uns auf ins Gennargentu Gebirge, dass mit seiner schroffen Schönheit beeindruckt. Eine Kurve nach der anderen, die Geraden kurz, der Belag griffig. Gullideckel und Bitumen? Fehlanzeige!

Ins Hotel in Arbatax kamen wir gerade rechtzeitig zum farbenfrohen Sonnenuntergang.

Hier noch ein paar Landschaftsbilder

… ein paar Kurven …

das Pferd auf der Strasse

Wir sind alle Strassen gerne gefahren:

Zurück ging’s von Livorno aus an einem Tag:

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Motoroute: Mit der Triumph Bonneville in die Provence

Salve!

Weil es beim Motorradfahren, wie der Name bereits verrät, ums Motorrad fahren geht, starte ich dieses Blog mit einem Reisebericht.
Letztes Jahr Im Mai 2012 waren die beste Sozia von allen und ich mit der Triumph Bonneville zwei Wochen unterwegs.
Ursprünglich war Slowenien – Kroatien geplant, doch das Wetter hatte uns einen Strich durch die Rechnung gemacht (wie schon in 2011). Wer’s vergessen haben sollte: Der Mai 2012 war ebenfalls kühl und regnerisch. 😳

Kurzfristig(st) umdisponiert ging’s los – ohne konkreten Plan:

Auf „kurvenreichen Strecken“ schlängelten wir uns durch die Schweiz Richtung Westen via Sarnen, Thun und Saanen.
Kurvenreich

Es klarte auf, war dafür recht kalt … und es wurde noch kälter.

Berge

Wir fuhren noch bis nach Les Diablerets, wo es auch schon schwer dunkelte.

Durch „Zufall“ (und einem Motoroute-Transparent) entdeckten wir das Hotel „Mon Sejour“, sehr motorradfreundlich (die Lady erhielt ihren eigenen Stall – im Bild rechts zu sehen, günstige Preise, gutes Essen, sehr freundliche Wirtsleute) [url]http://www.hotel-mon-sejour.ch/[/url] Falls ihr dort mal Station macht (Tipp 1), sagt viele Grüsse! Hier lernten wir die http://www.motoroute.it/-Karten kennen. Sehr praktisch (Tipp 2).
Hotel Mon Sejour

Am nächsten Tag ging’s bei bestem, sonnigen Wetter und angenehmen Temperaturen nach Aigle …
Bonneville und Aston Martin

… über die Grenze nach Frankreich in die Provinz Hoch Savoyen,
Grenzübergang Schweiz - Frankreich

wo uns „kurvige Straßen“ …

… (und ein Blick auf die Karte) nach „Bonneville“ brachten:

Die Nacht verbrachten wir in Cluses. Der Weg über den Grand Bernard war leider noch gesperrt. Via Sallanches und Albertville ging es auf kleinen Strässchen weiter Richtung Grenoble.

Viele Strassen waren mit unserem Lieblingsverkehrsschild markiert:

Kurz vor Grenoble sind wir auf die Autobah, liessen Grenoble rechts liegen (war super warm) und schlängelten uns von dort in den Vercors, sofort wurde es wieder ganz schön zapfig.

Abends erreichten wir Villard-de-Lans, dass dort mal Winterspiele ausgetragen wurden, überraschte uns nicht … das man das aber im Mai machen könnte :+cold: , schon:

Allerdings kann man dort auch qualitativ hervorragende Outdoor-Kleidung kaufen, mit Fleecejacken belasteten wir nicht unser Gepäck, sondern wärmten unsere Körper.
Sehr wärmend war auch die Gastfreundschaft und das wirklich grandiose (und reichhaltige) Essen, sowie das nette Zimmer im[b] Hotel du Centre[/b] [url]http://www.hotelducentre-villarddelans.fr/[/url] (Tipp 3)

Der Vercors ist eine wilde Landschaft mit vielen schönen (jaaaa) Kurven und (dank der Tour de France) extrem griffigen Fahrbahnbelag (ausserdem dürfen keine Wohnmobile reinfahren!), wo man sich gut ein paar Tage lang aufhalten kann, und wo es viel zu entdecken gibt.

… sollte-man-gesehen-haben-Örtchen wie Pont-en-Royans …

Der Cirque de Combe Laval ist auf jeden Fall einen Besuch wert – wir sind ihn gleich zwei mal hin- und hergefahren … (Tipp 4)

Ich glaube, wenn man genau hinguckt, kann man das dicke Grinsen der besten Sozia von allen sehen:

Sich zwischendurch mal in den Untergrund zu begeben, kann auch sehr reizvoll sein [url]http://www.grottes-de-choranche.com/“ /> (Tipp 5)

Hatte ich schon erwähnt, dass das Grün der Landschaft daher rührt, dass es im Vercors gerne mal regnet? Wir packten unsere Siebensachen und machten uns auf den Weg Richtung Süden.

Leider ging auf dem Weg die GoPro-Kamera mit allen bisher gemachten Aufnahmen verloren. Tipp: GoPro immer noch zusätzlich sichern.

Dass auch mässiges Wetter reizvoll sein kann, zeigt dieses Bild ganz gut:

Die Temperatur stieg. Auf kleinen Straßen kommt man auch gut voran, vor allem mit Spass.

Durch malerische Flecken

Kleine Picknick-Pause (oder heisst es Pique-Nique?)

Beim Anblick dieses Alfasud Sprints wurde ich ein wenig wehmütig, denn so einen hatte ich auch mal und mit Begeisterung gefahren (immer wenn er nicht kaputt war).

Die Haute Provence: Es wurde wärmer, die Pflanzen bunter und das Licht weicher.

Bier vereint, wie dieses Belgisch-Französisch-Deutsche-Fest bezeugt:

Hier durfte die Lady in der besten Unterkunft dieser Reise verweilen in der Gesellschaft der Moto Guzzi unseres Gastgebers:

Zwischendurch gab’s hartnäckigen Regen, für uns Gelegenheit zum Sightseeing und Wellness:

zum Beispiel eine ordentliche Nassrasur:

Auf Regen folgte Wärme und Sonnenschein und eine kleine Motorrad-Tour mit unserem Gastgeber Roland und einem seiner Freunde. Ich wünsche uns allen, dass wir mit Mitte siebzig noch so fit sind, wie er, und ihm natürlich auch, dass er weiterhin so fit bleibt:

Der Mont Ventoux war unser Ziel:


Nach ein paar schönen Tagen mit vielen schönen Entdeckungen, An- und Ausblicken, …

… war es an der Zeit, uns zu verabschieden und uns auf die Heimreise zu begeben, ohne Eile, mit Genuss …




Alle Kurven, die in den folgenden 2 Bildern zu sehen sind, haben wir durchfahren. :+++:

Unsere letzte Station, und ebenfalls sehr zu empfehlen: zum nächtigen, erholen und speisen =>  (Tipp 6) Hotel Chez Tante Marie 

Am nächsten Tag ging’s durch die Schweiz nach Hause.

PS: Ein paar Bilder mehr (für lange Winterabende) sind noch im Album http://www.flickr.com/photos/outrightnow/sets/72157633910510910/with/8940960416/
PPS: Die Hotels waren eine Empfehlung von motoroute.it, die sich allesamt durch vernünftige Preise, freundlichen Service und gute Unterbringung auszeichnen.

Gut Lack! Spagetty’s Garage Co.

Die Begeisterung für Motorräder und alles, was damit zu tun hat, kennt viele Ausdrucksmöglichkeiten, die über das bloße Fahren hinausgehen. Das Motorrad ist das Vehikel, die eigene Individualität zu leben und in Schwung zu bringen. So wie bei manchen das Schrauben zur Kunst wird, steht bei anderen die optische Gestaltung im Vordergrund.

Bei Spagetty’s Garage Co ist das offensichtlich der Fall.

Spagetty's Garage Co. - BF5 Sponsor from danozone on Vimeo.

(via VintageRacers)